in eigener Sache

Alle Veranstaltungen des Bienstädter Heimatvereins stehen den Bienstädter Bürgern und allen Freunden des Heimatvereins offen. Wir freuen uns auf Euch…

Euer Heimatverein Bienstädt e.V.

Eisstockschießen am 5.Februar

Viel Spaß hatten wir zum 2. Eisstockschießen am 5.Februar in Erfurt. Mit vier Mannschaften sind wir gegeneinander angetreten. Gewinner waren wir zum Schluß alle. Danke für den schönen Abend an die Organisatoren Elke und Eberhard.

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Spende für die neue Kirchentür

Die Einnahmen aus Bowlen- und Rosenverkauf in Höhe von 853,40 €, welche unser Verein zum Kirchen- und Erntefest 2014 erwirtschaftet hat, werden direkt für die Restaurierung der Kirchentür gespendet. Vielen Dank an alle fleißigen Helfer.

 

200 Jahre Friedenskirche in Bienstädt

Feierlichkeiten 200 Jahre Friedenskirche Bienstädt am 7.September 2014

Ein großes Dankeschön

Rudi Herz fertigte die wunderschöne Zeichnung von unserer Kirche an, die das Logo der Veranstaltung wurde.
Martina und Axel Friedrich, die die Organisation in den Händen hatten und die Kirche vorbereitet haben.
Uwe Riedel, der sich um das Archiv und die kleine Ausstellung im Turm gekümmert hat und der zusammen mit seiner Frau Gudrun und der Theatergruppe das Stück „Thüringer Frauen begehren auf“ einstudierte.
Dem Bienstädter Kindergarten für seinen Auftritt.
Den Feuerwehr -und Heimatverein für das Aufstellen der Zelte und Bänke.
Mario Mender für das Festzelt.
Den Kuchenbäckerinnen und dem Bienstädter Bäcker für die leckeren Kuchen.
Dank gilt den Mitgliedern des Heimatvereins und der Kirchgemeinde, die die Kirche und den alten Schulgarten liebevoll ausgestaltet haben und sich um den Kuchen- und Getränkeverkauf kümmerten.
Natürlich müssen wir auch den Helfern von den anderen Dörfern danken, die ich nicht namentlich kenne.
Fleischermeister Carsten John sorgte für das leibliche Wohl der vielen Gäste.

 

Festgottesdienst zur 200-Jahrfeier

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Kirchturm Bienstädter Friedenskirche

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Pfarrer Steinke

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Festzelt des Heimat -und Kirmesvereins Bienstädt

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Ausstellung Chronik und Kirchenarchiv

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Balken vom Glockenstuhl von 1770

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altes Uhrwerk der Kirche

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Theateraufführung Heimatverein Bienstädt

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Besuch Lothar’s Museumsscheune

Am 22.März war „Tag der offenen Tür“ in Lothar’s Museumsscheune in Bienstädt. Viele interessante und fast vergessene Maschinen und Werkzeuge aus ca. 100 Jahren Landwirtschaft waren zu sehen. Lothar erklärte den Besuchern die Geräte und hatte auch viele Geschichten zu den Ausstellungsstücken zu erzählen.

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11. Erntefest der VG „Nesseaue“ in Bienstädt

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Bereits Tage vorher wurde in Bienstädt gesucht und gepflückt und gesteckt und gebunden – unser Erntekorb und unser Erntekranz wurden in liebevoller Handarbeit gefertigt. Auch Tischdekorationen und Blumengebinde sahen wunderschön aus.

Die Bienstädter Frauen haben sich beim Kuchenbacken selbst übertroffen – 50 Kuchen wurden gebacken und natürlich verkauft! 20 Cent von jeden Stück Kuchen spenden wir übrigens dem Kinderhospiz Tambach-Dietharz. Auch die selbsthergestellten Bowlen, immerhin knapp 120 Liter fanden reißenden Absatz. In Bienstädt konnte man an diesem Samstag viel erleben, Schaupflügen mit Kaltblütern, Getreide dreschen mit Flegeln oder mit einer Maschine, eine Apfelpresse versorgte mit süßem Saft, verschiedene Heimatvereine der VG waren zu Gast und präsentierten sich, ein kleiner Flohmarkt war zu bestaunen, man konnte sich für den harten Winter schon mit wollenen Mützen und Schals versorgen. Die Kameraden der Feuerwehr Bienstädt boten außer ihrer Hilfe, Gulaschsuppe vom Feinsten und einen Stand zum Bogenschießen an. Bei den Jägern wurde mit Luftgewehren hantiert und je nach Geschick auch getroffen. Unser Kegelverein veranstaltete ein Wettkegeln mit diversen Preisen. Herr Dingelstedt öffnete seinen Hof – um alte landwirtschaftlichen Geräte anschauen zu können und die Heimatstube zeigte, wie die Menschen früher gelebt haben. Herr Mender, unser Wirt vom Landhotel sorgte für die Getränke und die Töttelstädter Fleischerei brachte Thüringer Wurst und Brätl unter die Bevölkerung.
Und wenn man alles gekostet und gegessen und getrunken hatte, konnte man sich, von einem Kran in luftige Höhen ziehen lassen und Bienstädt auch von oben genießen.
Sogar eine Gruppe von Line-Dancern hat es nach Bienstädt geschafft und begeisterte das Publikum mit Country- Music und lässig-coolen Tänzen.

Vielen Dank an all die fleißigen Helfer und Helferinnen, ohne die das Fest gar nicht möglich gewesen wäre. Dank auch an die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Bienstädt und an unseren Heimatverein. Wir können stolz darauf sein, was wir in den letzten Jahren für Bienstädt auf die Beine gestellt haben. Bienstädt lebt und feiert – aber nur miteinander – lasst uns ein Dorf werden, das zusammenhält und hier jeder glücklich werden kann.

Der Eintritt in einen unserer Vereine wäre schon mal ein Anfang.

Zu den Bilder.

Heike Fleckner – Orts-Chronistin Bienstädt

Bienstädt und Uichteritz

Revanche nach 280 Jahren für eine Hilfe in Not

Viel ist schon über die Folgen der diesjährigen Flutkatastrophe berichtet worden.
Über eine recht ungewöhnliche Verbindung zweier Dörfer in der Not soll hier erzählt werden:

Bienstädt, ein kleines thüringisches Dorf im Landkreis Gotha wurde 1733 von einer verheerenden Feuersbrunst heimgesucht. Die Dorfchronik teilt mit:
„22. März 1733. In der Pfarrscheune bricht am Nachmittag um 4 Uhr bei heftigem Wind ein
schreckliches Feuer aus. Das ganze Unter- und Obertor steht in einer viertel Stunde in vollen Flammen. Binnen zwei Stunden werden 56 Wohnhäuser ohne Scheune, Ställe und Hintergebäude eingeäschert. Nur wenige Häuser hinter der Pfarrei und vor dem Obertor bleiben unversehrt. Die Bewohner müssen in den Nachbardörfern Unterkunft suchen und finden dort auch gute Aufnahme.“
Der örtliche Pfarrer und der Gothaer Superintendent Ernst Cyprian (1673-1745) baten überall um Spenden für die „abgebrannten Bienstedter“. Der aus Uichteritz bei Weißenfels stammende Pastor Erdmann Neumeister (1671-1756) sammelte mit Freunden und seiner Gemeinde 4 Dukaten und 2 Gulden und sandte sie 1734 nach Thüringen*).
Heute, 2013, also 280 Jahre später, hat das Saalehochwasser den Weißenfelser Ortsteil Uichteritz arg in Mitleidenschaft gezogen. Der Ortschronist berichtet, dass auch der Kindergarten betroffen worden sei. Hier bot sich dringend an, eine uralte Hilfe nach 10 Generationen mit neuer Hilfe zu vergelten. Dukaten gab es in Bienstädt nicht. Wohl aber Menschen, die ein paar Euros zu geben bereit waren.
Am Samstag, den 15. Juni fand bei Privatleuten in Bienstädt das jährliche Open Air mit der Band Spikes’n’Waves statt. Nach einem Theaterstück des Heimatvereins wurde ein Hut herumgereicht und um eine Spende gebeten. Sowohl die Band als auch die Schauspieler agierten ohne Gage. Über 700 Euro kamen zusammen und wurden persönlich von einem Bienstädter, der ein direkter Nachfahre von Neumeisters Schwester ist, in Uichteritz übergeben.

* Erdmann Neumeisters Briefe an Ernst Salomo Cyprian : (Schluß) / mitgeteilt von Theodor Wotschke. – In: Zeitschrift des Vereins für Hamburgische Geschichte , 31. 1930, S. 161-197 , Brief Nr. 46 und 48, Originale in der Forschungsbibliothek Gotha

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neuer Spielplatz

Bienstädt hat einen neuen Spielplatz

Am 12.Oktober 2012 wurde der neue Kinderspielplatz im Lunapark eingeweiht.
Trotz Starkregen hatten sich viele Kinder und Eltern zur Einweihung eingefunden, um die
neuen Spielgeräte einem ersten Härtetest zu unterziehen. Unsere Heimatverein hat für
die Verpflegung mit Bratwurst und Getränken gesorgt.

Vielen Dank an alle die mit Geldspenden oder Sachspenden und Arbeitseinsätzen das Projekt unterstützt haben.
Gemeinsam können wir in Bienstädt etwas bewegen!

Euer Heimatverein

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